Internetauftritt & SEO steuerlich geltend machen – Teil 1

Erstellung neuer Webseiten & Profile steuerlich abschreiben

Klar ist, dass ein Internetauftritt mit einer Firmenwebseiten, ein paar Brancheneinträgen und einem freundlichen Social Media Auftritt heute ebenso zu den geschäftlichen Grundlagen gehören, wie vor noch einhundert Jahren der blank geputzte Messingknauf an der Ladentür. Ob Sie nun zu den eher sparsamen Investoren gehören oder monatlich ein pralles Budget für eine ausgeklügelte Suchmaschinenoptimierung aus der Hand geben – es lohnt sich in jedem Fall zu wissen, wie Sie diese Maßnahmen steuerlich geltend machen können. Und siehe…es sind nicht nur Firmenwagen & Leasing, mit denen man steuerliche Vorteile geltend machen kann  😉

Also: Was genau gehört zu einem Internetauftritt?

  • Domain
  • Webseite
  • Konzept & Marketingplan
  • Programmierung
    • Codes
    • Formulare
    • Skripte
  • Technische und Grafische Umsetzung
  • Erstellung von Dateien
    • Texte
    • Fotos, Bilder und Grafiken
    • Animationen und Videos
    • Tonaufnahmen

Ihre Domain

Da Ihre Internetadresse sich nicht wie eine Software abnutzt oder wie eine Internetseite technisch veraltet. Eine Domain wird also als immaterielles Wirtschaftsgut im Anlagespiegel erfasst, darf aber nicht gewinnmindernd abgeschrieben werden.

Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung steigt der Wert über die Jahre hinweg sogar – vorausgesetzt die Domain wird regelmäßig den aktuellen Trends angepasst und gepflegt. Und hier werden die Zusammenhänge deutlich – denn eine Domain erlangt eine nennenswerte Autorität nur dann, wenn die Webseite nachhaltig mit neuen Inhalten und Links angereichert wurde.

Webseiten und Internetauftritt steuerlich abschreiben

Die Webseitenerstellung

Die komplett neue Erstellung einer Webseite bezeichnet der Steuerprofi als Anschaffungs- und Herstellungskosten der Internetpräsenz. Diese Kosten sind in den folgenden drei Jahren zu einem Drittel steuermindernd geltend zu machen. Ebenso verhält es sich, wenn Sie Ihre bestehende Internetpräsenz grundlegend verändern lassen. Oft starten Unternehmen mit einer Firmenwebseite im Umfang von drei bis fünf Unterseiten. Beinhaltet eine Erweiterung eine neue Funktion – z. B. einen Shop – wird sie ebenfalls auf 3 Jahre abgeschrieben.

Im zweiten Teil gehe ich näher auf die Möglichkeit ein, Aktualisierungen und Updates Ihre Internetauftrittes steuerlich abzusetzen.

Ein Hinweis:

Das deutsche Steuergesetz ist vielschichtig und komplex. Gerade bei Werbekosten spielen individuelle Faktoren eine wichtige Rolle. Hier ist es durchaus ratsam, einen Steuerberater zu konsultieren. Mein Fachgebiet ist das Online Marketing. Hier biete ich mich sehr gerne als Gesprächspartner an, gebe Tipps und schaue gemeinsam mit Ihnen, welche Maßnahmen für Ihre Zielgruppe, Branche und Region empfehlenswert sind.

 

 

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